es wird ein Bericht über ein superschönes Wochenende mit der bezaubernsten Gastgeberin dieses Landes und 4 lieben Freundinnen aus Wien. (Hihi Ursula).
Auch in Deutschland gibt es tolle Ehemänner, die das Gepäck der Gäste am Bahnhof abholen, damit einem unbeschwerten Stadtbummel nichts im Wege steht. Danke dir Jörg.
Los ging unsere Reise am Kölner Dom. Anfangs noch in Wolken, später dann bei Sonnenschein und blauem Himmel ging die Reise zu Fuß los.
Ein kurzer Abstecher zum Rhein um das Niedrigwasser zu bestaunen, musste auch eingeschoben werden.
Martina erzählte uns zu diesen beiden Kölner Jecken eine nette Geschichte. Seht aber selbst, wem steht der Schalk mehr im Gesicht??????
Langsam wurde es dann aber dunkel und die Stadt zeigte sich in wundervoller Beleuchtung.
Zurück bei Martina wurden wir aufs köstlichste bekocht, vorher aber durfte Martina Ihren Quilt der Wiener Mädels auspacken. Martina war sichtlich gerührt über diesen tollen Quilt.
Am Samstag Vormittag dann fuhren wir, leider ohne Martina, zu einem tollen Patchworkgeschäft. Martina meinte wir sollten uns Stoff für Loops kaufen, wir würden zusammen nähen. Dabei sprang mich dieser süße Vlies direkt an, es wird mal die Rückseite für einen Quilt für mein Patenkind. Die drei Stoffe habe ich mir für meine Loops ausgesucht.
Als wir zurückkamen waren einige der Gäste schon da, und es gab ein großes Hallo und Geratsche.
Und dass Bruno nicht nur still in seinem Körbchen lag dafür gibt es natürlich auch einen Beweis.
Claudia und er sind dicke Freunde, was zum einen an der besonderen Art von Claudia liegt zum anderen sicher auch an einem Dicken Knochen und einem quitschigen Igel.
Beim Show and Tell hat mich dieser kleine Quilt sehr fasziniert. Von Cordula gearbeitet, schaffte er es auf dasTitelblatt einer amerikanischen Zeitschrift.
Aber der absolute Oberhammer war dieses Nähsäckchen von Barbara. Wunderschön in Kreuzstich gearbeitet, aber Mini Stichen. Gerade mal 1 bis 2 mm groß jeder einzelne. Wow sage ich nur.
Nach einem langen Tag, bis ca.9 Uhr Bloggertreffen, später noch einem Küchenwirbel lies es sich Martina nicht nehmen, uns die Loops zu zeigen. In ihrem überaus gemütlichen Nähzimmer liesen wir den Tag in Ruhe ausklingen.
Hier seht ihr unsere beiden Nachtschwärmer, die doch glatt noch eine Nähstunde länger dranhingen und einige Loops nähten.
Am nächsten Morgen ging es frisch gestärkt fröhlich weiter ans Werk. Hanna wollte gerne ihre Loops alle nähen, da sie den Stich nicht an ihrer Nähmaschine hat. Gesagt getan, und da die anderen ja nicht arbeitslos sein können, wurden nebenbei noch Stulpen befilzt. Ein paar für jede selbst, den Rest für Hannas Weihnachtsmarkt.
So verging die Zeit wie im Flug und die es hieß Abschied nehmen.
Ich stellte mich auf eine ruhige Zugfahrt ein, aber dies war anfangs leider gar nicht der Fall. Die Entschärfung der Fliegerbombe in Koblenz erschwerte sehr vielen Reisenden Ihren Weg. Zum Glück hatte ich einen Platz reserviert, aber in der Vorhaltezeit diesen zu erreichen, war nicht gerade einfach.
Dann aber wurde es bis Stuttgart sehr kurzweilig.
Am Platz gegenüber von mir nahm ein Frau in meinem Alter Platz und packte sofort ihr Strickzeug aus, transportiert in einem genähten Strickzeugbeutel aus dem Internet. Tja wir kamen sofort ins Gespräch, sie schenkte mir sogar noch eine Strickanleitung für Eulensocken .
Die Zeit verging recht flott und ich versprach auf jeden Fall ein Bild zu posten und einen Bericht über die Viereckigen Stricknadeln zu schreiben.
Ja ihr lest richtig, viereckige Stricknadeln, gekauft in dem Patchworkladen vom Samstag. Das Strickbild ist tatsächlich sehr sehr ordentlich, aber auch fester. Ich werde wohl in Zukunft meine Socken dann eher mit 3er Nadeln stricken, um etwas mehr Dehnung zu erreichen.
Angestrickt habe ich die Socken, mit einer Wolle der lieben Martina. Sie schickte mir im Sommer etwas für die Frühchen. Sebastian verliebte sich schon damals in das Grün, aber bisher fehlte einfach die Zeit, bzw. wurden die ersten Socken wegen einer falschen Größe wieder geribbelt.
Nun dürfen es Eulensocken sein, sogar die Perlen (Augen) sind erlaubt, habe ich ein Glück.
Reich beschenkt kehrte ich nach einer aufregenden Zugfahrt dann nach Hause. (Hanna dein Tonengel hat es leider vorgezogen bei meinem anderen Engel zu stehen, als mit aufs Bild zu hüpfen)
Nicht dass die Gastfreundschaft von Martina nicht genug gewesen wäre, bekam jede von uns noch eine Espressotasse aus Köln. Sie wird nun meine Mittagstasse und erinnert mich sicher noch lange an dieses Wochenende. Aber nein sie schenkte mir auch noch diesen zauberhaften Schal aus einem ihrer früheren Posts. Auf die Frage, ob sie die Anleitung für mich hätte, schenkte sie mir kurzerhand ihren.
Ich schwebe immer noch auf Wolke 7 und werde auf jeden Fall versuchen, dieses Gefühl lange Zeit zu halten.
Liebe Martina, dir und deiner Familie kann ich eigentlich gar nicht genug für diese Auszeit danken. Du bist eine wundervolle Gastgeberin und ich fühlte mich geborgen und zu Hause.
All den anderen Bloggerinnen und den "Wienerinnen" danke ich für die tollen Stunden, die schönen Gespräche und die Mitbringsel.
Ich hoffe ich konnte Euch ein wenig in unser Wochenende entführen.
Liebe Grüße
Birgit